Schatten

Gestern war ich zur Mammographie, und obwohl meine Frauenärztin erst im Dezember einen Ultraschall der Brust gemacht hatte, bei dem alles OK war, hatte ich wieder die Hose voll. Dieses Mal sogar im wahrsten Sinne des Wortes, weil sich der nervositätsbedingte Durchfall mit den letzten Auswirkungen des Noro-Virus zusammengetan hat. Bäh.
Die Mammo war in Ordnung, alles prima. Nächster Termin nächstes Jahr. Aber das war nur der Auftakt des Januar-Ärzte-Marathons.
Nächste Woche ist der erste Termin bei der Psychologin. Wieder so ein Nervositätsfaktor, einfach weil ich nicht weiß, was mich dort erwartet. Der Fragebogen … liegt hier noch. Ich weiß, es ist blöd, davor Angst zu haben, aber so ist es halt.
In zwei Wochen dann wieder CT und MRT, das nächste Staging. Das ist noch nicht in meinen bewussten Gedanken angekommen, aber ich schlafe wieder schlechter, habe abends oft Herzrasen. Die allgemeine Stimmung ist latent gedrückt, es wir mir wieder schnell alles zu viel. Und gerade jetzt kann ich wieder keinen Sport machen, weil der Noro mich ausgeknockt hat. Ich hoffe, dass es nächste Woche wieder geht, und ich dann auch wieder etwas Schwung kriege.

Was mich aber am meisten ärgert ist, dass es mir die Urlaubsplanung vermiest. Sonst bin ich immer wie ein Kind auf meinem Stuhl auf und ab gehopst, voller Ideen, was wir alles machen könnten. Dieses Mal fällt es mir seltsam schwer, eine Route festzulegen. Wenn es nicht langsam Zeit gewesen wäre, die ersten Motels zu buchen – ich hätte bisher nichts gemacht. 😦
Ich will mich freuen, ich will planen und hänge doch nur ab. Es nervt.

Aber auch ohne die übliche Vorfreude – der Urlaub kommt. In vier Wochen sind wir schon unterwegs, irgendwo zwischen Asien und Australien 🙂