hohl

Bis gestern habe ich mich ganz gut gehalten, erstaunlich gut. Immer mal Gedanken ans Staging, aber eher moderat. War mehr als OK.
Heute sieht das anders aus. Aber statt Nervosität und Angst ist es wieder diese Traurigkeit, die mich runterzieht. Endzeit-Stimmung, die für andere spürbar ist. Zu den „klar ist alles in Ordnung“-Sprüchen tapfer lächeln und sie trotzdem hassen, weil sie mir das Gefühl geben, dass ich mir das alles nur einbilde. Fliehen wollen vor dem Trubel und doch traurig sein, wenn ich wegfahre. Weil ich das Gefühl habe, wenn wir uns wiedersehen, ist meine Welt wieder anders. Schlechter.

Jetzt, wo alle im Bett sind und ich die Ruhe habe, die ich vorhin herbei gesehnt habe, ist irgendwie auch die Traurigkeit weg. Ich fühle mich hohl, und eigentlich wäre das ganz angenehm, wenn nicht dieses unbestimmte Gefühl von Bedrohung auch noch da wäre.

In 8 Stunden werde ich wieder auf heißen Kohlen sitzen und darauf warten, dass die Ärztin nach ihrem Osterurlaub das erste CT ansieht. Meins.

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