Erholung verpufft …

Nicht alles toll im Urlaub und doch hat er so gut getan. Das Wetter hätte besser sein können, wir hatten auf mehr Sonne und Wärme gehofft, aber das Hotel hatte einen Pool, und der war schön warm. 😉

Ich habe geschlafen wie ein Stein. Fünf Stunden am Stück, dann noch mal fast drei hinterher. Einmal sogar sieben am Stück, ich dachte, das ginge gar nicht mehr. Aber es ging.
Nach drei Tagen fiel mir auf, dass mein Ohrenrauschen morgens viel leiser ist als es noch zuhause war. Entspannung lässt grüßen 😀

Nun bin ich wieder drei Tage zuhause, Schlafen geht noch einigermaßen, aber meine Ohren summen und summen und summen und mit jedem Tag wieder lauter. Hallo? Ich habe noch Urlaub! Und doch ist es so.

Denn der Alltag ist wieder da. Den Zahnarzt belehren müssen, dass ich wegen der Bisphosphonate keine Implantate riskieren werde und er sich was anderes ausdenken muss, um das Gebiss kaufähig zu erhalten. Wieder Physiotherapie, der Kennenlern-Termin bei der neuen Psychotherapeutin (darüber später mehr, wenn ich meine Gedanken sortiert habe).

Drei Tage, und alles ist wie vorher? Was soll ich davon halten? Die Erkenntnisse scheinen klar: Urlaub tut mir gut, wenn es auch nur eine Woche war. Alles, was mit meinem Krebs zu tun hat, bedeutet Stress für mich (auch wenn jetzt gerade konkret kein Staging ansteht, sind ja noch sechs Wochen). Der Stress kommt nicht von der Arbeit (gute Erkenntnis 🙂 ).

Mir scheint, es ist eine gute Entscheidung, die Therapeutin zu wechseln. Bei der alten waren keine regelmäßigen Termine möglich, mit der neuen hoffentlich schon. Denn an dieser Situation muss ich dringend arbeiten …