Projekt Minus Fünf

Die letzten Wochen bin ich immer mehr genervt von meinen Speckrollen, die sich hartnäckig um meine Mitte verteilen. Sieht doof aus und überhaupt – jedes Kilo, das ich beim Joggen mitschleppen muss, ist schlecht für die Knie! Und ich will dieses Jahr endlich die 10km schaffen!
Ich hänge jetzt seit gut einem Jahr bei etwa 85kg, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Immerhin nicht mehr die knapp 90, die ich mal hatte durch die antihormonelle Therapie, aber doch noch mehr als zu Beginn (da hatte ich 82kg). Aber das lässt mich hoffen, dass sich mein Körper in den 2,5 Jahren immerhin soweit mit dem hormonlosen Zustand arrangiert hat, dass prinzipiell eine Gewichtsabnahme möglich ist.

Deswegen – Projekt Minus Fünf. Ich möchte wieder unter 80kg kommen. Nicht in zwei Wochen oder zwei Monaten. Aber bis zum Ende des Jahres.

Ich werde mir deswegen nicht alles verkneifen, das geht ohnehin nicht gut. Und ich möchte auch nicht auf Schokolade und Gummibärchen und Chips (ja, die esse ich alle gerne 😉 ) verzichten. Aber es sollte doch möglich sein, keine Chips zu essen abends, wenn ich schon nachmittags Schoggi hatte. Und von allem ein bisschen weniger.
Außer Euch sage ich das keinem, was ich vorhabe. Ich habe keine Lust auf hochgezogene Augenbrauen oder süffisantes Lächeln, wenn ich ein zweites Stück Kuchen esse oder es abends doch mal Chips gibt. Ich mache das mit mir selbst aus, mit niemandem sonst.

Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt und wie lange meine Motivation hält. Im Augenblick ist sie groß 😀


10 Kommentare

  1. Karl said,

    29. Januar 2013 um 19:25

    Dann viel Spaß und vor allem viel Erfolg.

    Nach der Reha hatte ich (das Einzige was ich wirklich eine Weile konsequent aus der Reha mitgenommen habe) ziemlich viel Obst und Rohes Gemüse gegessen und dabei innerhalb eines Jahres gut 10 Kilo verloren ohne dass mir mächtig viel gefehlt hätte. Ja gut, ich hab auf die ein oder andere Kilo-Dose Gummizeugs verzichtet, Chips sind eh nicht mein Fall.

    Nachdem sich wieder die alten Gewohnheiten eingeschlichen hatten und nach dem Umzug auch die körperliche Aktivität nachgelassen hat, haben ich wieder so ca. 3 kg zuglegt, die ich dann aber schnell wieder verloren habe, dann aleerdings stagnierte das und das Projekt U100 kam ins Stocken. Ich werde es wohl in diesem jahr wieder in Angriff nehmen, sind ja nur noch 5kg. U90 wird dann wohl noch eine ziemliche Weile dauern …

    • 31. Januar 2013 um 07:38

      Lieber Karl, das ist genau das Problem, dass man nach einer Weile wieder in die alten Gewohnheiten fällt. Meine Hoffnung ist ja, dass der Sport dann hilft, das Gewicht zu halten. Aber erst einmal muss ich hinkommen …
      Liebe Grüße! Jenneke

  2. sakarinevada said,

    30. Januar 2013 um 04:54

    Jenneke, ich wünsch Dir ganz viel Spass und Erfolg beim Unternehmen -5. Du machst das schon richtig. Übrigens mag ich Gummibärli und Chips auch sehr. Du hast Dir ein absolut realistisches Ziel gesetzt.

    Sei lieb gegrüsst
    Ursula

    • 31. Januar 2013 um 07:40

      Liebe Ursula, Gummiviecher und Chips sind echt eine Plage 😉 Aber sie schmecken einfach so gut …
      Es gibt ja viele, die gleich Erfolge sehen wollen, aber darauf kommt es mir nicht an. Ich wiege mich eh nur einmal im Monat, da ist es egal, ob die die 500g in den ersten beiden Wochen abnehme oder später …
      Liebe Grüße zurück! Jenneke

  3. 30. Januar 2013 um 06:53

    Viel Spaß dabei. Apropos Schokolade… ich haute früher immer ne Tafel runter. Heute gönn ich mir stattdessen eine Mozartkugel und ess die dafür mit mehr Genuss.
    Noch ein Tipp… Joggen macht erst Spaß wenn man leichter ist. Radfahren, mal Schwimmengehen, mal Walken… das bringt Abwechslung und automatisch findet der Körper Spaß an der Bewegung. Lieben Gruß, Oliver 2.0

    • 31. Januar 2013 um 07:43

      Lieber Oliver, bei der Schokolade versuche ich das auch, eher die dunkle zu essen. Die ist schokoladiger und gleichzeitig weniger süß. Und man haut sie nicht so rein 🙂
      Glücklicherweise macht das Joggen jetzt auch schon Spaß! Ich hatte nur letztes Jahr gemerkt, dass ich so ab 8 Kilometer am nächsten Tag meine Knie recht deutlich merke, und da würden weniger Kilos schon helfen, die Belastung zu senken. Ich habe jetzt auch einen anderen Laufstil, das wir hoffentlich auch helfen. Schwimmen war ich viel zu lange nicht, das ist eine gute Idee 🙂
      Liebe Grüße! Jenneke

  4. Sue said,

    30. Januar 2013 um 12:10

    Ich kann das Ziel sehr gut nachvollziehen und würde gerne eine ähnliche Größe anvisieren. Da aber ein Abnehmverbot ausgesprochen wurde, muß ich mich irgendwie mit den Kilos arrangieren. Naja und mit dem anderen Mist hat sich das Abnehmen für mich jetzt eh erledigt.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und bin mir sicher das Du das schaffst.

    lieben gruss
    sue

    • 31. Januar 2013 um 07:46

      Danke, liebe Sue, ich bin noch am Überlegen, ob ich das meinem Onkologen überhaupt erzählen sollte … nun ja, er sieht es dann ja, wenn es geklappt hat 😉
      Ich habe gestern erst wieder gehört, ich hätte ja soooo abgenommen. Aber die beiden haben mich einfach lange nicht gesehen, und mit dem Sport hat sich die Figur schon zum Besseren entwickelt, auch wenn sich das auf der Waage nicht zeigt.
      Danke für Deine lieben Worte 🙂
      Jenneke

  5. katerwolf said,

    31. Januar 2013 um 09:52

    Ich drücke dir für dein Projekt die Daumen und bin mir sicher, dass du es schaffst. Nd ab und gönnst du dir eine richtig schöne Sünde 🙂

    • 14. Februar 2013 um 20:56

      Danke, liebe Katerwolf, das mache ich 🙂
      Liebe Grüße! Jenneke