Zwangspause, die Zweite

Der Samstag war schrecklich. Alles sinnlos, alles trübe, kein Antrieb. Mal eine Minute hat es geklappt, an was anderes zu denken, dann ging’s wieder los. Wie ungerecht das alles ist. Da habe ich was wirklich Tolles geschafft, diesen Traumjob zu ergattern, und jetzt wird es mir vermiest. Zeitweise hatte ich das Gefühl, meine Lebensuhr zu sehen und die Zeiger rasten und rasten.

Grauenvoll. 😦

Gestern das genaue Gegenteil. Abgesehen von einer kleinen Unterhaltung über die Stanze und den derzeitigen Zustand, habe ich nicht an das ganze Zeugs gedacht und habe einfach den Tag genossen trotz der Hitze. Von der ersten bis zur letzten Minute.

Wundervoll. 🙂

Ich hoffe, ich erinnere mich daran, dass es auch gute Tage gibt, wenn ich wieder so einen Fiestag habe.

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8 Kommentare

  1. Wolfgang said,

    20. August 2012 um 21:29

    Da kenne ich eine wunderschöne Nummer, die ich mir oft beim Laufen anhöre: Days like this, von Van Morrison. Einfach mal den Txt googeln oder über Itunes reinhören!

    Liebe Jenneke,
    Du hast so recht – wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, daß es solche und solche Tage gibt.

    Alles Liebe,
    Wolfgang

    • 21. August 2012 um 21:49

      Ich kenne das Lied, lieber Wolfgang, den Text muss ich mir mal durchlesen. Es war wirklich ein außergewöhnlicher Tag!
      Liebe Grüße! Jenneke

  2. sakarinevada said,

    21. August 2012 um 03:36

    Liebe Jenneke

    So unterschiedlich können Tage sein. Du wirst nie vergessen, dass es die schönen Tage gibt, auch wenn es mal schwer fällt und man sie ganz bewusst suchen muss in der Erinnerung.

    Sei lieb gegrüsst und gedrückt
    Ursula

    • 21. August 2012 um 21:50

      Ich hoffe es, liebe Ursula. Das war auch ein Grund, es hier zu schreiben. Erinnerung.
      Liebe Grüße! Jenneke

  3. Sue said,

    22. August 2012 um 00:58

    Vielleicht gibt es ja auch Menschen in Deinem Umfeld, oder hier, die Dich notfalls daran erinnern 😉
    Aber eigentlich bist Du ja nicht pessimistisch und ich denke mal, das jetzt, ist die Warterei, Ungewissheit, Unsicherheit, etc.
    Gewissheit ist viel leichter zu ertragen, egal welche.

    lieben gruss
    sue

    • 24. August 2012 um 23:09

      Liebe Sue, wie recht Du hast! Mir geht es ganz genau so. Wissen, wie es ist, mit schwammig kann ich nichts anfangen. Viele sagten, sie würden das gar nicht wissen wollen, aber das ist noch schwerer für mich zu ertragen.
      Aber nun hat es ja erstmal ein Ende. Bis Dezember …
      Liebe Grüße! Jenneke

  4. katerwolf said,

    23. August 2012 um 16:42

    Liebe Jenneke, ich war eine Weile nicht mehr hier bei dir und jetzt lese ich das und bin ganz niedergeschlagen. Das ist jetzt nicht einfach für dich. Kopf hoch Jenneke, solche Rückschläge sind einfach da, so ätzend das auch ist. Du weißt aus Erfahrung, dass das Tal vorbeigehen wird und die Sonne dann wieder scheint. Ich drück dich ganz fest, deine Katerwolf

    • 24. August 2012 um 23:10

      Danke, liebe Katerwolf, und einen dicken Knuddler zurück. Derzeit stehen die Zeichen auf Sonnenschein 🙂
      Liebe Grüße! Jenneke