Alea iacta est.

Langsam ist der Alltag wieder eingekehrt. Die Kollegen wissen und akzeptieren, dass ich gehe, jetzt kann man wieder vernünftig arbeiten und auch endlich planen, bis wann alles erledigt sein muss. Bisher sieht es noch machbar aus, ich hoffe, es bleibt so. Es wird sogar eine Woche Urlaub noch drin sein 🙂

Letzte Woche hatte ich wieder einen Termin bei meiner Psychologin. Wie üblich fragte ich mich, was ich da eigentlich sollte, ging mir doch gut. Der letzte Termin war schon wieder fünf Wochen her, ebenso das Staging. Kein Bedarf, sagte mein Gefühl.
Und doch war es gut, dass ich da war. Sie fragte nämlich, wie es mir so ginge, und da wurde mir erst so richtig klar, dass das, worüber ich mir im Laufe des Bewerbungsprozesses so viele Gedanken gemacht habe, jetzt überhaupt kein Thema mehr ist.
Was habe ich gegrübelt über das „was, wenn ich nicht gesund bleibe“. Und jetzt denke ich da überhaupt nicht mehr dran. Ich habe mich beworben, ich wurde genommen, ich habe unterschrieben und den alten Job gekündigt. Ich habe die Entscheidung getroffen, jetzt nützt alles Zerfleischen nichts mehr. Jetzt kann nur die Zeit zeigen, ob es richtig war …

6 Kommentare

  1. sakarinevada said,

    21. Juni 2012 um 19:06

    Liebe Jenneke

    Mit grossem Vergnügen lese ich Deinen Eintrag. Besonders, dass die „Grüblerei“ kein Thema mehr ist. Ich wünsche Dir, dass die Zeit im alten Job noch gut über die Bühne geht, und Du alles zu Deiner Zufriedenheit erledigen kannst.

    Die Zeit wird zeigen was kommt, und ich bin mir sicher, Dein Entscheid war und ist richtig!

    Sei ganz lieb gegrüsst und umarmt
    Ursula

    • 26. Juni 2012 um 06:37

      Danke, liebe Ursula. Ich glaube auch, dass es richtig war. Jetzt muss ich sehen, was dabei heraus kommt. Aber wie es dann so ist – am nächsten Tag piekte es so seltsam in meinem Kopf, hatte es noch nie … und schon waren die Gedanken wieder da. Aber so ist es eben, und die Hauptsache ist, dass die Gedanken wieder weg gehen. Und das taten sie dann auch 🙂
      Liebe Grüße! Jenneke

  2. Karl said,

    24. Juni 2012 um 16:54

    Manchmal ist es gut, wenn einem jemand außenstehendes bewusst macht, was man im Grunde schon weiß aber nicht wahrnimmt. Das bringt nicht immer im gleichen Moment umwälzende neue Erkenntnisse, aber steter Tropfen hölt den Stein 😉

    • 26. Juni 2012 um 06:36

      Ja, so hatte ich das auch empfunden, lieber Karl. Die Erkenntnis war aber auch echt wichtig!
      Liebe Grüße! Jenneke

  3. Wolfgang said,

    1. Juli 2012 um 16:00

    Ich freue mich für Dich, dass es geklappt hat. Ja, manchmal muss man Tatsachen schaffen 🙂

    • 4. Juli 2012 um 19:25

      Danke, lieber Wolfgang! Bisher hält es noch, das Nicht-Gedanken-Machen 🙂


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